Genossenschaft Zukunftshof

Werde Teil unserer Genossenschaft ZUKUNFTSHOF



Kooperation ist der Kern jeder vernünftigen wirtschaftlichen Tätigkeit. Diese wollen wir als Genossenschaft stärken, um die regionale Wirtschaftskreisläufe in Rothneusiedl zu fördern.

Unsere Genossenschaft möchte einen Wandel des Agrar und Ernährungssystems herbeiführen, indem wir Stadtkonsumenten zu Stadtproduzenten ermutigen wollen. Die Lebensmittel sollen im neuen Stadtteil selbst für Bewohner erzeugt werden.

Die Zielgruppe der Genossenschaft sind in der ersten Phase innovative Stadtlandwirte, Produzenten und Gastronomen, die am Zukunftshof ihr Kräfte bündeln möchten um neue Konzepte zu erproben. In der späteren Phase sollen es die Bewohner des neuen Stadtteils in Rothneusiedl sein.

Wir wollen neue soziale Praktiken im Bereich der Produktion, Verteilung von Lebensmitteln in der Stadt entwickeln. Kunden sollen sich mit „ihren“ Produzenten in ihrem Grätzl identifizieren und zum Teil auch in die Produktion eingebunden werden.

„Zweck der Genossenschaft ist die umfassende wirtschaftliche Förderung und Betreuung ihrer Mitglieder, im Bereich der landwirtschaftlichen Primärproduktion, Lebensmittelverarbeitung, Lebensmittelverteilung, Gastronomie, Kunst & Kultur und Handwerk im zukünftigen Stadtteil Rothneusiedl.“

Durch gemeinsame Nutzung von Gebäuden, Geräten, Infrastruktur, Personal, Vertrieb, Logistik und Administration sollen sich wertvolle Synergien für die Genossenschaftsbetriebe ergeben.

Eine Genossenschaft hat eine Vielzahl an Vorteilen gegenüber anderen Rechtsformen:

  • Offene flexibel ausgestaltbare Rechtsform
  • Satzungsautonomie
  • Demokratisches Führungsprinzip / Kopfstimmrecht
  • Steuerliche Vorteile (keine Gesellschaftssteuer, keine Mindest-KöSt)
  • Kein Mindestkapital
  • Einfacher Ein- und Austritt von Mitgliedern
  • Einfache Übertragbarkeit des Geschäftsanteils
  • Einfache Kapitalzuführung
  • kein Notariatsakt

In Genossenschaften lässt sich das vereinen, was oft unvereinbar scheint: Individualismus, Eigeninteresse und Solidarität; Privateigentum (als Individual- und Gemeinschaftseigentum); Vorteile des Kleinbetriebs (Ortskenntnis, örtliches Vertrauen, geringe Transaktionskosten) mit den Vorteilen des Großbetriebs (Skaleneffekte, Auslagerung, Aufgabenteilung nach dem Subsidiaritätsprinzip); die Fähigkeit, Betroffene zu Beteiligten zu machen, das heißt, die von den Folgen des Wandels Betroffenen an der Lösung der durch den Wandel entstehenden Probleme zu beteiligen; Interessen von Kapitalgebern und Kunden vereinen, da Träger und Nutzer bei Genossenschaften im Prinzip die gleichen Personen sind (Identitätsprinzip).

Die Rechtsform der Genossenschaft bietet für die Überbrückung von scheinbaren Gegensätzen sowohl den notwendigen Rechtsrahmen als auch die Erfahrung. Sie kann Impulse für die Entwicklung regionaler Wirtschaftskonzepte geben und bietet uns die Chance, eine neue Gründer- und (Eigen)Kapitalkultur zu entwickeln.

Die Genossenschaft wurde über den Revisionsverband Rückenwind (www.rueckenwind.coop) gegründet.