Haschahof wird Zukunftshof
Ein Hof mit Pioniergeist

Der Hof

Vorreiter war der ehemalige Haschahof in Favoriten schon immer! So stellte man den Haschahof im Jahr 1987, als einer der ersten Wiener Landwirtschaftsbetriebe, auf biologischen Landbau um und war seit 1991 ein anerkannter Biobetrieb mit Rindern, Schafen, Hühnern, Getreide- und Gemüseanbau. Von Anfang an wollte man die Kund*innen möglichst nah an den Ursprung der Nahrungsmittel heranführen. So wurden ab dem Jahr 1987 Pflückgärten angeboten und wurde zum größten Selbsternteprojekt Wiens durch das sich tausende Wiener*innen mit frischen Lebensmitteln selbstversorgten.

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Der Hof und Rothneusiedl

Geschichte

Der Ort Rothneusiedl hat gerade in den letzten Jahrzehnten große Veränderungen erfahren. Neue Wohnsiedlungen entstanden und so manches Alte droht damit endgültig in Vergessenheit zu geraten.

Die Bezeichnung „sidl“ deutet darauf hin, dass der Ort als Ansiedlung in der Nähe des Meierhofes, vermutlich im 12. Jahrhundert, entstand. Zuerst führte der  Ort nur die Bezeichnung Neusiedl. Nach der Errichtung der ersten Ziegeleien auf dem Wiener- und später auch auf dem Laaerberg scheint sich die heutige Bezeichnung „Rothneusiedl“ eingebürgert zu haben.

Die heutige Rosiwalgasse war lange Zeit nur ein Feldweg, der bei regnerischen Wetter für schwere Fuhrwerke unpassierbar war. 

1874 wurde Holzhändler Moritz Hirschl Besitzer der Herrschaft Rothneusiedl. Dieser reichte 1881 einen Bauplan zur Erbauung eines ebenerdigen Kuhstalls samt Nebengebäuden ein. 1885 erwarb der Ziegelwerksbesitzer Robert Herzfeld das Gut und ließ im Jahre 1891 einen Plan zur Aufstockung des Gebäudes für einen 1. und 2. Stock mit Schüttboden und Dienstwohnungen anfertigen, der dann verwirklicht wurde, sodass der Gutshof  in dieser Zeit seine heutige Form erhalten haben dürfte.

Die Rothneusiedler Bewohner trieben kleinen Markthandel und fanden in den nahen Fabriken und Werken Beschäftigung. Die Gutsherrschaft zog aus dem Milchhandel, besonders mit zubereiteter Kindermilch (System Backhaus), Vorteile.

Nach Herzfelds Tod 1907 verpachteten seine Erben das Gut an Hans Bodek und später an die Familie Hascha, damals unter dem Namen „Gutspachtung Rothneusiedl“.  1980 übernahm DI Rudolf Hascha den Betrieb und begann 1987 mit der Umstellung auf biologischen Landbau mit Schafen, Hühnern, Getreide- und Gemüseanbau. Ab 2001 trug der Betrieb den Namen Haschahof. Im August 2015 erwarb der wohnfonds Wien das gesamte Ensemble – Verkäufer war die „Herzfeld-Stiftung“.

vgl. dazu Dr. Franz Pilshofer 1991 „Rothneusiedl – ein Blick in die Vergangenheit“

historischerWienPlan1872

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